Kurzinhalt:

Ein irrer Axtmörder, der mit Leichenteilen im Gepäck nachts als Tramper unterwegs ist, das ist nichts weiter als ein gruseliger urbaner Mythos – dachten bislang jedenfalls Nathalie, Frank und Benni. Doch der Anhalter, den sie in jener glutheißen Julinacht mitnehmen, belehrt sie eines besseren. Die Jugendlichen geraten in einen Alptraum, in dem die Grenzen zwischen Realität und Einbildung verwischen. Nur eins ist sicher: Der abgetrennte Schädel, der letztlich durch den Wagen kullert, ist echt. Er gehört dem erfolgreichen Produzenten einer beliebten Reality-Show.
Kein leichter Fall für Kriminalrat Max Pfeffer, denn die Frage, wo der Körper des Toten verblieben ist, wird schnell völlig zweitrangig. Was verheimlicht der schwergewichtige Kompagnon und Jugendfreund des TV-Produzenten? Welche Rolle spielen die bothox-süchtige Witwe und deren anabolika-abhängiger Liebhaber? Warum ist ein erzkonservativer, bibeltreuer Kardinal so brennend an dem Fall interessiert? Und wie paßt eine attraktive Hirn-Forscherin in das Puzzle? Pfeffer müßte eigentlich einen kühlen Kopf bewahren, doch in seinem Privatleben geht es momentan drunter und drüber. Also läßt er sich auf ein gefährliches Spiel mit Tatverdächtigen ein. Er muß erkennen, daß Abenteuer am Abend teuer werden und der Grat zwischen Wahn und Wirklichkeit sehr schmal ist. Ehe Max Pfeffer sich versieht, steckt er in seinem ganz persönlichen Alptraum. Und er muß sich beeilen, daraus aufzuwachen, denn wer immer den TV-Produzenten köpfte, hat es nun auf das abgesehen, was Pfeffer liebt: seine Familie.
Krimifans kennen den melancholischen Kriminalrat Max Pfeffer aus »Das geschenkte Mädchen« (Leda Verlag, 2004) und »Die Knochennäherin« (Quer Verlag, 2010).

Der vorliegende Roman »Reine Nervensache« ist der 2. Fall von Max Pfeffer. Die Originalausgabe erschien 2005 im Leda Verlag.

»Reine Nervensache«, Max Pfeffer ermittelt wieder, Kriminalroman von Martin Arz, Februar 2010, Hirschkäfer Verlag, München, ISBN 978-3-940839-11-4


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Das sagt die Presse

»Die Sache hat Tempo, beinahe atemlos folgt man dem Geschehen. Arz’ Krimis sind spannende und gut gemachte Unterhaltung.« Süddeutsche Zeitung, 30./31.01.2010

»Geschichten, die vor der Haustür spielen, haben besonderen Reiz. Passen dann noch Handlung, Charaktere und Stimmung wie im München-Krimi von Martin Arz, wird Lesen fast zum Film, wenn man die Drehorte vorm geistigen Auge abruft.« Münchner Merkur, 10.06.07

»Martin Arz gelingt auch im zweiten Roman spannende Unterhaltung mit einem Blick hinter die Kulissen der Unterhaltungsindustrie, die für Geld und Quote zu allem bereit zu sein scheint.« Nürnberger Nachrichten, 04.02.06

»Bissig, lässig, gut. Ein Thrill, der lohnt!« Adam, Nr. 12/05

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