Kurzinhalt:

»Die Isarvorstadt« geht auf Spurensuche: Einst flossen zahlreiche Bäche zwischen Sendlinger Tor und Isar. Mühlen klapperten schon seit dem Mittelalter, versorgten München mit Energie und wirtschaftlichem Aufschwung. Roeckl, Rodenstock und Rischart sind nur drei der bekanten Firmen, die sich die Wasserkraft der Isarvorstadt zunutze mach(t)en. Das Buch verrät, warum das Viertel ein florierendes Gewerbegebiet war, warum hier Münchens »Arbeiterburg« stand, wo sich die Mühlräder drehten, wo die Bäche flossen (und heute noch unbemerkt fließen), warum die Isarvorstadt einmal ein richtiges Hafenviertel war und heute eigentlich ein kleines Venedig sein könnte.
»Die Isarvorstadt« zeigt, wo reiche Städter einst ihre Landschlösschen bauten, wo üppige Gärten blühten, welche Gartenlokale vor 150 Jahren angesagt waren, wo die Soldaten lebten und warum Chillen an der Isar nun wieder naturnah möglich ist. Das Buch führt aber auch ins alte und gegenwärtige Judenviertel rund um den Gärtnerplatz, zeigt z. B., wo Albert Einstein zur Schule ging. Und natürlich finden die Gestrandeten, die Gescheiterten, die zum Viertel gehören, ebenfalls ihren Platz. Es lädt zudem ein zum Bummel durch Münchens älteste Grünanlage - den Alten Südlichen Friedhof - und verrät, wo hier die Promis vergangener Tage begraben sind.
»Die Isarvorstadt« blickt hinter die Kulissen des Actien-Volkstheaters, aus dem das Staatstheater am Gärtnerplatz wurde, und hinter die der vielen kleinen Off-Bühnen im Viertel. Das Buch besucht die Pioniere, die rund um den Gärtnerplatz eine Galerien- und Kunstszene etabliert haben, die immer mehr Kreative aus allen Sparten anlockt. Und zeigt, wie aus einer wilden Kohleninsel, die als Floßlände und Kasernengelände diente, die Heimat für eines der größten und bekanntesten deutschen Museen wurde. Natürlich wird auch die Geschichte der Kirchen, Krankenhäuser und Schulen im Viertel beleuchtet und die kulturellen Institutionen der anderen Art - den legendären Künstlertreffs wie Deutsche Eiche oder Fraunhofer - besucht.
»Die Isarvorstadt« macht genauso Spaß wie das Stadtviertel. Seit Jahren ist es nachts wieder bunt und schillernd rund um die Müllerstraße - wieder, denn die Isarvorstadt war schon einmal Ende des 19. Jh. beliebt bei Nachtschwärmern. »Die Isarvorstadt« lädt ein in Deutschlands einst größtes und berühmtestes Varietétheater, führt ins alte Rotlichtviertel zwischen Wittelsbacherstraße und Gärtnerplatz, begleitet Rainer Werner Fassbinder und Freddie Mercury beim Partymachen und zeigt, warum und wie das alte Armeleute- und Arbeiterviertel Isarvorstadt zum Münchner Schwulen- und Party-Hotspot wurde. »Die Isarvorstadt« ist das Buch zum Viertel. Geschichte und Geschichten über Gärtnerplatz, Glockenbach und Schlachthof, über die Straßen, Plätze, Häuser und Menschen. Fakten und Hintergründe. Vergangenes und Gegenwärtiges. Amüsantes und Tragisches. Skurriles und Skandalöses. Zum Lesen, Schmökern, Informieren, Blättern, Schwelgen. Üppig bebildert mit historischen Ansichten und aktuellen Fotos.

Martin Arz legt mit »Die Isarvorstadt« sein erstes reines Sachbuch vor. Sachkundig und temporeich führt er durch die Geschichte von Münchens heißestem Viertel.

»Die Isarvorstadt - Gärtnerplatz-, Glockenbach- & Schlachthofviertel« von Martin Arz, Februar 2008, Hirschkäfer Verlag München, 28,00 Euro, ISBN 978-3-940839-00-8

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Das sagt die Presse

»Für alle, die genauere Details zur sehr umfangreichen Geschichte dieses Viertels erfahren möchten, gibt es folgenden Tipp: In diesem Jahr erschien im Hirschkäfer Verlag ein Buch über die Isarvorstadt, das nicht nur Fakten, sondern auch ein ganzes Stück des Gefühls in diesem Viertel wiedergibt: ›Die Isarvorstadt‹ von Martin Arz.« Süddeutsche Zeitung 13.06.2008

»Eine neue Art Stadtteilbuch ... für die Jetzt-Zeit, zum Entdecken und Schmökern, reich an Bildern und Geschichten.« Münchner Merkur 12.06.2008

»Arz zerlegt den Stadtteil in seine Themen, ordnet die bunte Seite richtig ein und würzt mit historischen Belegen. Dazu eine üppige Bebilderung, die das Leben von heute zeigt, aber auch den historischen Vergleich zum Vergnügen macht. (...) Autor Arz will Lust aufs Stadtviertel machen – und das gelingt ihm auch sehr gut.« Abendzeitung 02.04.2008

»Umfassend, mit leichter Hand geschrieben und zahlreichen, zum Teil unveröffentlichten Bildern versehen, ist ›Die Isarvorstadt‹ spannende Lektüre, die Spaß macht. Für Bewohner des Viertels ohnehin ein Muss.« Leo, März 2008

»Es ist besonders die Geschichte des Viertels, die Martin Arz in seinem mit vielen alten Aufnahmen und Ansichten angereicherten Buch ›Die Isarvorstadt‹ aufbereitet hat. Arz, der als freier Autor und Maler arbeitet (von ihm stammen mehrere Krimis mit Schauplatz Isarvorstadt) und seine Koautorin Ann E. Hacker langweilen auf den 216 Seiten aber nicht mit trockenen Fakten, sondern erzählen Geschichten so bunt, wie das Viertel von Anfang an ist. Mit seinen Gewerbetreibenden, Flößern, Soldaten und Prostituierten.« Michael Ruhland in der Süddeutschen Zeitung, 13.02.2008

»Eigentlich ist Arz als Krimiautor bekannt, ›nun wollte ich etwas Historisches machen‹. Mit beeindruckendem Erfolg: Auf 216 Seiten zeigt Arz, wie der ehemalige Arbeiterstadtteil mit Gärtnerplatz-, Glockenbach-, und Schlachthofviertel plötzlich zum In-Treff Münchens wurde. Lust, Leben und Kultur. Da gibt's Geschichte mit viel Fakten und Zahlen, aber auch Geschichten von Menschen. Egal, ob arm oder reich. Angereichert ist das Ganze mit vielen unveröffentlichten Fotos und Bildern, die einen oftmals zum Schmunzeln und Staunen bringen.« tz, 13.02.2008

»Das Buch verrät, wo sich die Mühlräder drehten und die Bäche flossen und warum die Isarvorstadt einmal ein richtiges Hafenviertel war. Es führt ins alte Rotlichtviertel, begleitet Rainer Werner Fassbinder und Freddie Mercury beim Partymachen und zeigt, wie das einstmals einfache Arbeiterviertel zum Treffpunkt von Schwulen und Trendsettern wurde.« Abendzeitung, 13.02.2008

»Ein ausführliches, sorgfältig recherchiertes und mit vielen Bildern ausgestattetes Buch widmet sich auf 216 Seiten dem Viertel. ›Die Isarvorstadt‹ heißt das ansprechende Werk von Martin Arz …« Sendlinger Anzeiger, Nr. 10/2008

»Die Isarvorstadt gilt vielen Münchnern als Ausgehviertel Nummer eins. Schon Ende des 19. Jahrhunderts tobte hier das Leben. Theater, Kneipen, Freudenhäuser, das Amüsierviertel war berüchtigt. Martin Arz, eigentlich Krimi-Autor, hat jetzt ein spannendes Buch über die Geschichte der Isarvorstadt geschrieben. (...) Herausgekommen ist ein üppig bebildertes Werk, das spannende Geschichten erzählt, aber auch als Reiseführer funktioniert.« Thierry Backes im Münchner Merkur, 13.02.2008

»Martin Arz schildert in einem schön aufgemachten Bildband ›Die Isarvorstadt - Gärtnerplatz-, Glockenbach- und Schlachthofviertel‹ die Geschichte des Stadtteils, in dem so viele leben wollen. (...) Ein wunderbarer Band zum Schmökern und Informieren, nicht nur für Glockenbachfans.« InMünchen, Nr. 5/2008, 21.02.-05.03.08

»... das neue Stadtteilbuch von Martin Arz mit dem Titel ›Die Isarvorstadt‹. Am 12. Februar stellt er es in der Deutschen Eiche vor. Ich durfte schon einen Blick hineinwerfen und kann es wärmstens empfehlen!« Dietmar Holzapfel in Hallo München, 06.02.2008

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