Kurzinhalt:

Daß manch einer Leichen im Keller hat, ist an sich nichts ungewöhnliches. Nur die Leiche, die Felix bei seinem Freund Moritz im Keller findet, gammelt und riecht ziemlich, denn es ist eine echte: nämlich die von Veit Vos, bekannter Maler und bis aufs Blut verfeindeter Künstlerkollege von Moritz. Felix, der eigentlich nur seinem Freund etwas helfen will, muß bald feststellen, daß hinter der glitzernden, schrillen Fassade der Kunstszene Abgründe lauern. Felix stolpert in eine Welt voller Neid und Mißgunst, Tratsch und Rufmord in deren Zentrum Moritz steht. Gut, daß es da noch einen wahnsinnig gutaussehenden Marketingdirektor in Amsterdam und einen schüchternen Arzt in München gibt, die Felix die angenehmen Seiten des Lebens nicht vergessen lassen. Ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verehrer von der Kriminalpolizei bleibt nicht aus und seine Freunde Katja sowie Erzengel schrecken auch diesmal nicht vor ungewöhnlichen Mitteln bei der Suche nach der Wahrheit zurück. Denn Veit Vos war nur der Anfang - ein ziemlich aktiver Täter, der immer die Tube einer bestimmten Farbe als Visitenkarte hinterläßt, sorgt dafür, daß Münchens junge Künstlerszene im wahrsten Sinne des Wortes ausblutet ...

»7 Tuben Leichenblut« Kriminalroman von Martin Arz, Bruno Gmünder Verlag, Berlin, 2000, ISBN 3-86187-412-1

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Dichtung & Wahrheit

Ein Autor kann nie nahe genug an der Wahrheit sein. Auch wenn Handlung und Personen frei erfunden sind. Doch noch nie hat ein Werk von mir, weder Bild noch Buch, solche Emotionen und Reaktionen provoziert wie dieses. Leider gibt es genug ... äh ... nennen wir sie mal wohlwollend Menschen, die Dichtung und Wahrheit nicht unterscheiden können oder wollen. Gut, daß ich einen Anwalt in der Familie habe! Da gehörte die Morddrohung, die ich schon eine Woche nach Veröffentlichung bekam, noch zu den harmloseren Dingen, die mir auf der nach unten offenen Erbärmlichkeitsskala begegneten.
Da gab es z.B. folgenden interessanten Eintrag in das Gästebuch meiner vorletzten Ausstellung »Mein lieber Moritz, du bist ein ganz schönes Schwein! Sogar ein ziemlich armes Schwein. Ach, was juckt es mich, wenn mich ein Schwein angrunzt. Dein Veit Vos.« Kurz zum besseren Verständnis: Veit Vos ist eine Romanfigur aus diesem Buch, eine tote zudem. Die erste Leiche. Moritz ist eine weitere Romanfigur. Da schreibt also eine meiner ermordeten Fantasiefiguren einer anderen Fantasiefigur. Nett zu wissen, daß also ein »Veit Vos« (Leser wissen, was das für 'ne Type war) quicklebendig durch das reale Leben läuft! Noch Fragen ...?

Das sagt die Presse:

»Mit Felix von Schwind hat Martin Arz einen witzigen, gutaussehenden Hobbydetektiv erschaffen, der nicht auf den Mund gefallen ist. Die Dialoge sind köstlich ... Fazit: "7 Tuben Leichenblut" ist eine farbenfrohe Mischung mit viel Humor, einer anständigen Portion Sex und einer Prise Crime.« Ludger Menke, Redaktion eurogay.de

»... sind es dann die privaten Nebengeschichten, die dieses Buch so amüsant und lesenswert machen ... Felix von Schwind ist nicht auf den Mund gefallen, ebenso wenig seine Freunde; und dem Autor bereitet es ein spürbares Vergnügen aus der Schule zu plaudern.« hinnerk

»... für FreundInnen des locker-flockigen Schreibstils von Martin Arz gibt's jetzt wieder 250 Seiten witzige Spannung.« sergej.münchen

»Mit noch mehr Humor und deutlichem Spaß am zerrupfen der oft so snobistischen Kunstszene erzählt Arz ein kurzweiliges Stück Unterhaltung, das ich wärmstens empfehlen kann.« Rainbow, Stuttgart

 »Nach dem fulminanten Entree, das Martin Arz mit "Es ist hingerichtet" geliefert hatte, liegt nun sein zweiter Krimi vor. Er hält im wesentlichen, was der erste versprach: Spannung, Sex, Humor.« RJ Poole, Redaktion amazon.de

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